Vereins Nachrichten

Vereins Nachrichten 1/2026

Vereins Nachrichten 3/2025

Vereins Nachrichten 2/2025

13. Angelflohmarkt in Zirndorf

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Bericht vom 13. Angelflohmarkt in Zirndorf.
Auch beim 13. Angelflohmarkt konnten wir eine volle Ausbuchung der Tische verzeichnen. Insgesamt konnten wir 65 Verkäufer bei uns im Vereinsheimgarten begrüßen. Einen herzlichen Dank dafür an alle beteiligten Aussteller und Verkäufer, die durch Ihren Besuch den Flohmarkt zu etwas ganz Besonderem machen. Ein weiterer Dank geht an die zahlreichen Käufer und Interessenten, die von Nah und Fern zu uns gekommen sind.  Dank auch an alle Mitwirkenden, die wieder wie jedes Jahr zum Gelingen des Flohmarktes beigetragen haben. Das dieser eine feste Größe in Mittelfranken ist, können wir an dem Stammpublikum festgestellten. Selbst die Vorstände von den Angelvereinen Binsespan aus Weinzierlein, FV Schwabach, FV Nürnberg und Sportanglervereinigung Nürnberg haben sich bei uns nach einem Schnäppchen umgesehen.
Rundherum war es eine gelungene Veranstaltung mit vielen tollen Angeboten, Gesprächen, Schnäppchen, gutem Essen sowie einem perfekten Wetter.
Und wenn wir nächstes Jahr den 14. Angelflohmarkt 2027 wieder durchführen sollten, dann begrüßen wir unsere Gäste und Besucher wieder auf das Herzlichste.          
khp

Saubere Landschaft 2026

Saubere Landschaft 2026 im Landkreis Fürth, Teilnahme des 1.FVZ
 

21.03.2026, 8:00 Uhr, sonniges Wetter, der städtische Bauhof Zirndorf. Fischerinnen und Fischer allen Alters holten sich Müllsäcke, Spießstöcke, Handschuhe, Greifer und Warnwesten und konnten, mit besseren Voraussetzungen als am Umweltschutztag, durchstarten, weil es keine 10 cm starke, frische Laubschicht an den Flussufern gab, die man vor der Entdeckung von Müll erst durchdringen musste. Alle Bereiche der Bibert (flussauf und -ab vom Bauhof, Leichendorf bis zum Vereinsheim) konnten ganz problemlos an beiden Uferseiten mit Suchtrupps abgedeckt werden. Das Gruppenbild wird, mit diesmal 61 Teilnehmern, von Jahr zu Jahr immer beeindruckender. Unser Kompliment an Thomas für die Einbindung eines Großteils der Jugendgruppe.
Dieses Jahr verzichte ich ganz bewusst auf eine Aufzählung was alles für Gezeugs gefunden wurde, weil es gefühlt jedes Jahr die gleiche Art von Abfall ist. Viele Säcke mit dem üblichen Müll wurden natürlich wieder zusammengetragen, aber Schusswaffen, Tresore, geschützte Großvögel, Elektroroller oder -fahrräder sowie Plakatwände sind uns diesmal keine aufgefallen. Scherzbolde unter den Anwohnern wollten uns buchen um deren Garten gleich mit zu entrümpeln - ich bot denjenigen dann im Gegenzug an, sich nächstes Jahr gerne am entsprechenden Samstag um acht mit uns am Bauhof zu treffen und sich an der Aktion Saubere Landschaft zu beteiligen, daran hatten diese dann aber erstaunlicherweise eher weniger Interesse.
Beinahe hätten wir versehentlich Forschungsgeräte, nämlich Feinnetz-Fallen von der RPTU-Landau für Kunststoffmüll gehalten und entsorgt. Diese dienen dazu den Einfluss invasiver Arten wie z. B. der Dreikantmuschel, des Drüsigen Springkrauts oder der Schwarzmundgrundel im Rahmen der „SystemLink-Feldkampagne 2026“ unter anderem am unteren Gewässerabschnitt der Bibert zu erforschen. Zum Glück wurden die Schilder mit der entsprechenden Beschriftung noch rechtzeitig entdeckt. Ich wäre schon sehr neugierig was die Studie an Ergebnissen liefert, eventuell ist ja auch die eine oder andere nützliche Information für uns dabei. Apropos, wir haben am Unterlauf der Bibert ganz viele, wohl vom Bisam leergefressene Muschelschalen gefunden. An sich ist das nichts Besonderes, aber es waren eben nicht die eingeschleppten Dreikantmuscheln, die man z. B. am Europakanal immer und überall am Blinker, bzw. am Vorfach oder Gummifisch hängen hat, sondern wunderschöne, waschechte Flussmuscheln (wahrscheinlich Unio spec.) wie sie bei uns heimisch sind und bleiben sollen. Die Bibert ist offensichtlich in einem ziemlich guten Zustand hinsichtlich der Wasserqualität. Die Flussmuschel ist tatsächlich ein Bioindikator für Gewässer-Güteklasse I-II sowie für einen zumindest ausreichenden Bestand an spezifischen Wirtsfischen wie z. B. Döbel, Hasel, Elritze. Da es sich hier allesamt nicht um bedeutende (Angler-)Nutzfische handelt scheinen wir im Verein ja mit dem Besatz vieles richtig zu machen und die rezenten Arten nicht übermäßig zu stören oder gar zu verdrängen.
Bemerkenswert und erfreulich war im Verlauf der Aktion auch eine spontane Hegemaßnahme mit sportlicher Befreiung einer verirrten Bachforelle aus einem kleinen Sammel-Betonbecken, wo diese ohne Eingreifen unweigerlich verendet wäre. Dies gelang in hervorragendem Petrijünger-Teamwork und gipfelte in einer anschließenden schonenden Auswilderung an einer besonders geeigneten, mild durchströmten Flussstelle.
Gegen 11 Uhr waren wir wieder am Bauhof, wurden von den Mitarbeitern mit Getränken, mit Suppe und Brot bedacht und haben die zweite Ladung an vollen Müllsäcken abgegeben.
 
Stefan und Gabi Debast

 

Fliegenfischerkurs 2026

Bericht vom Fliegenfischerkurs
 
Auch in diesem Jahr startete der Kurs wieder pünktlich um 08.30 Uhr. Alle Teilnehmer laut Anmeldeliste waren anwesend. Nach der Begrüßung durch unseren stellv. Vorstand Karl-Heinz Petschner übernahm der Kursleiter Heinz Michael Ebersbach das Wort. Michael ist der stellv. Vorstand der Nordbay. Sportangler Vereinigung Nürnberg und ein Mitglied der Fliegenbindertruppe, die sich im Winter jeden Sonntagvormittag bei uns im Vereinsheim trifft.
Als erstes stellte Michael seine Helfer vor, die ihn bei der praktischen Ausbildung der Teilnehmer an der Fliegenrute unterstützten. Das waren diesmal Ludwig Jany, ebenfalls Mitglied bei den Nordbayern, Rafal Kolesinski vom FV Nürnberg, sowie Patrick Jahn vom FV Zirndorf. Alles erfahrene Fliegenfischer, die gerne Ihr Wissen an die Neulinge weitergeben wollten.
Nach den kurzen Einführungsworten und dem Vorstellen des Tagesprogramms wurde auch schon zum ASV Zirndorf aufgebrochen (der Verein hat uns netterweise den Platz am Bibertwanderweg für uns zum Trainieren zur Verfügung gestellt).
Nachdem jeder mit einer Rute ausgerüstet war, erklärte Michael die Grundtechnik bei der Nutzung einer Fliegenrute. Dieses Jahr stand jedem Teilnehmer viel Platz zum Üben auf dem Sportplatz zur Verfügung und so konnten alle gleichzeitig und nebeneinander ihre ersten Würfe trainieren. Jeder wurde von den vier Ausbildern individuell beraten und mit der Zeit wurde die Technik bei den meisten immer besser.
Nach ca. zwei Stunden Wurftechniküben wurde zusammengepackt und zum Mittagessen in die Vereinsgaststätte „Kaisergarten“ im ASV Zirndorf gegangen. Nachdem vorzüglichen chinesischen Essen ging es zurück ins Vereinsheim, wo die Ausbildung mit der Theorie fortgeführt wurde.
Nach der etwas trockenen Theorie wurden von Michael und Rafal gezeigt wie man am und im Wasser mit der Fliegenrute wirft. Dazu gingen die Beiden auf die Sandbank unterhalb der Schneiderbrücke in die Bibert. Hier zeigten sie den Teilnehmern verschiedene Wurftechniken und erklärten ihnen was man bei Seiten- oder Rückenwind beachten muss und wie man z.B. schwer erreichbare Stellen anwirft.
Um ca. 15.00 Uhr war der Kurs dann beendet und die Teilnehmer mit dem Hinweis: „Übung macht den Meister“ nach Hause geschickt.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei Michael Ebersbach, Ludwig Jany, Rafal Kolesinski und Patrick Jahn für ihr Engagement und für die Zeit, die sie uns kostenlos zur Verfügung gestellt haben und sind dankbar, dass auch über Vereinsgrenzen hinweg solche Aktionen möglich sind.                             
khp

 

Bibert-Wehr hält dem Wasserdruck nicht stand

Bibert-Wehr hält dem Wasserdruck nicht stand
 
Am 22. Februar traf die Horrornachricht „Bibert-Wehr gebrochen“ bei uns im Vereinsheim ein. Ein sofortiger Besuch an der Unglücksstelle bestätigte die schlimme Nachricht. Auf den ersten Blick war zu erkennen, dass nicht das Wehr als solches gebrochen war, sondern dass der Schütz der Belastung des akuten Hochwassers nicht gewachsen war. Der Schütz war unten gebrochen und das Wasser aus dem Oberlauf konnte fast ungehindert durch diese Schadstelle nach unten fließen. Durch diesen Schaden konnte natürlich das Wasser der Bibert nicht mehr angestaut werden und der Wasserspiegel senkte sich massiv, was zur Folge hatte, dass auch unsere Weiher auf dem Mühlenparkgelände keine Wasserzufuhr mehr hatten.
Das Zirndorfer Stadtwerk, als Eigentümer des Zirndorfer Mühlenwehrs, wurde auch zeitgleich informiert und hat sich sofort mit den zuständigen Ämtern in Verbindung gesetzt. Nachdem aber nach einer Woche noch nichts passiert war, haben ich mich am Montag, den 02.03. morgens telefonisch mit dem Technischen Leiter in Verbindung gesetzt und um Auskunft über die weitere Vorgehensweise gebeten. Dort wurde mir mitgeteilt, dass bereits eine Baufirma beauftragt ist und die im Moment bereits mit den Reparaturarbeiten begonnen hat. Ich habe mich also sofort zur Baustelle begeben um den Fortschritt der Arbeiten zu kontrollieren. Vor Ort traf ich neben den Mitarbeitern der Baufirma ULLI-Bau auch den Leiter der Stadtwerke Zirndorf Herrn Neusinger. Der erklärte mir, dass die Verzögerung bis zum Start der Reparatur durch die langwierigen Absprachen mit dem Landratsamt, dem Wasserwirtschaftsamt, der Unteren Naturschutzbehörde und sonstigen Ämtern verursacht wurde.
Die Reparatur selbst wurde mit schweren Baumaschinen durchgeführt. Als erste Maßnahme wurden große Flusssteine eingebracht, die es dem Bagger ermöglichten im Flussbett auf einem soliden Fundament bis zur Schadenstelle zu fahren. Als nächstes wurden kleinere Flussbausteine in stabilen Schwerlastsäcken in einem Halbkreis um den Schütz in das Flussbett eingelassen und zum Schluss wurde über diese Steinsäcke eine wasserdurchlässige Schutzmatte gebreitet und mit losen Flusssteinen bedeckt.
Nach drei Arbeitstagen war das Zirndorfer Wehr wieder provisorisch in den alten Zustand versetzt. Eine Generalsanierung muss aber in den nächsten Jahren noch folgen. Laut Auskunft durch Herrn Neusinger ist eine Planung bei einem Ingenieurbüro bereits in Auftrag gegeben.
Ich glaube wir sind mit einem blauen Auge aus dieser ganzen Geschichte herausgekommen. Da, durch das zu diesem Zeitpunkt akute Hochwasser, viel Wasser in der Bibert war, war der Wasserverlust oberhalb des Wehrs nicht ganz so gravierend und die Fische konnten sich einigermaßen im Oberwasser halten. Natürlich wird es einige Fische in das sogenannte „Stadtwasser“ gespült haben, aber auch dieser Flussabschnitt darf ja von uns befischt werden und somit ist es weiterhin möglich alle Fische ober- und unterhalb des Wehrs zu fangen.
khp
 

Zirndorfer Weihnachtsmarkt 2025

ALLE JAHRE WIEDER………. 
 
Bericht vom Zirndorfer Weihnachtsmarkt 
 
Wie jedes Jahr war der Fischereiverein Zirndorf an den ersten beiden Adventswochenenden mit einem Stand beim Zirndorfer Weihnachtsmarkt vertreten. Eine Teilnahme die für uns Tradition und Verpflichtung ist. 
Das Markttreiben wurde wie immer mit den Begrüßungsworten von Bürgermeister Zwingel und dem Zirndorfer Christkind Vanessa Tarczyluk gestartet. Begleitet wurde die Eröffnungszeremonie mit weihnachtlichen Melodien gespielt von der Stadtjugendkapelle. Leider war das Wetter am ersten Wochenende nicht gerade winterlich, so wie man sich das idealerweise vorstellen würde, sondern zu warm und verregnet. Trotz dieser miesen Umstände wurde der Markt am Freitag von zahlreichen Zirndorfern besucht. Leider wurde das Wetter über das Wochenende nicht besser und der Besuch lies dem entsprechend nach. Und auch am zweiten Adventswochenende war das Wetter nicht recht viel besser, doch zumindest hat es nicht geregnet. 
In unserer Bude wurden wie immer Bratwürste, geräucherte Forellen, Pommes, Glühwein, Jägertee und Kinderpunsch angeboten. Und nach Jahren hatten wir dieses Jahr auch wieder Fischchips im Angebot. Eine Delikatesse die reisenden Absatz fand und die bereits nach dem ersten Wochenende ausverkauft war. Natürlich haben die Chips den Bratwurstverkauf etwas gedrückt, aber was zählt ist was am Ende mit unserer Ware verdient wird und das war erfreulicherweise besser als in den letzten Jahren. 
Vielen Dank an alle Helfer, ob Verkaufspersonal, Bratwurstgriller, Metzgerteam, Karpfenchipsproduzenten, Auf-und Abbauhelfer, Lieferdienst usw. alle haben einen tollen Job geleistet und den Fischereiverein in der Öffentlichkeit würdig vertreten. Durch den Einsatz aller konnten wir einen erfreulichen Umsatz erwirtschaften und unser Kassier hat sich sehr über die generierten Einnahmen gefreut.   khp

Umweltschutztag des Fischereiverbandes Mittelfranken 2025

Bericht zum Umweltschutztag des Fischereiverbandes Mittelfranken am 25.10.2025 an der Bibert (Zirndorf) und der Rednitz (Stein)
Offenbar hatte sich im Fischereiverband Mittelfranken herumgesprochen, wie sauber und gepflegt die Ufer des Europakanals bereits vor dem Umweltschutztag 2024 waren. In diesem Jahr erhielten wir daher erstmals die Möglichkeit, im Rahmen des Umweltschutztages nicht ein Verbandsgewässer, sondern unsere eigenen Vereinsgewässer von unregelmäßig entsorgten Abfällen zu befreien. Hierfür möchten wir uns herzlich bedanken.
Die Wahl fiel auf die Bibert in Zirndorf sowie die Rednitz in Stein – zwei landschaftlich reizvolle und abwechslungsreiche Angelflüsse, die zudem in angemessener Entfernung zu unserem Vereinsheim liegen und sich somit ideal für eine gemeinschaftliche Samstagsaktion eignen.

Organisation und Gruppenaufteilung
Mit dieser neuen Motivation im Rücken zeigte sich unsere Gruppe in diesem Jahr besonders stark: 13 erwachsene Mitglieder und 8 Jungfischer versammelten sich am 25. Oktober um 8 Uhr am Vereinsheim. Anschließend teilten wir uns in drei Gruppen auf:
  • Eine Gruppe startete in Leichendorf und arbeitete flussaufwärts entlang der Bibert.
  • Die zweite Gruppe übernahm den Abschnitt von unserem Vereinsheim flussaufwärts.
  • Zwei mit Helferinnen und Helfern besetzte Fahrzeuge machten sich auf den Weg zur Rednitz, um dort vom Spielplatz in Stein aus flussaufwärts bis zur Gewässergrenze zu reinigen.
Unerwartete Herausforderungen
An den jeweiligen Startpunkten standen wir jedoch vor einer unvorhergesehenen Schwierigkeit: Beide Flüsse verlaufen in stark naturnahen Abschnitten. Die im Sommer schattenspendenden und für die Fische wertvollen großen Laubbäume hatten im Spätherbst eine nahezu geschlossene Laubschicht auf allen Uferwegen hinterlassen. Dadurch war es kaum möglich, kleinere Müllablagerungen wie Kronkorken, Zigarettenkippen, Bonbonpapier, Hundekotbeutel, Kunststoffflaschen oder Einwegbecher zu erkennen. Dieses Problem besteht an den teils künstlich gestalteten, stellenweise betonierten Uferbereichen des Europakanals nicht, weshalb die dortige Reinigung deutlich einfacher ist.
Während sich der Kleinstmüll vermutlich unter der dichten Laubschicht verbarg, traten größere Ablagerungen umso stärker in Erscheinung. Die Sicht in die Gewässer selbst war hingegen ausreichend, sodass deutlicherer Unrat geborgen werden konnte: ein Einkaufswagen aus dem Bibertschlamm, ein unter der Steiner Autobrücke entsorgtes Fahrradfragment ohne Reifen und Lenker sowie ein vermutlich durch Vandalismus in den Flussbereich gelangtes Werbeschild für das Nürnberger Volksfest. Alle Gegenstände wurden ordnungsgemäß entfernt und entsorgt.

Ergebnisse der Reinigungsaktion
Trotz des nicht vollständig einsehbaren Untergrunds konnten wir die Uferbereiche effektiv kontrollieren. Die blauen Müllsäcke waren zwar bis zum Mittag lediglich zu etwa einem Drittel gefüllt, doch insbesondere an der Rednitz gelang es uns, beide Uferseiten zwischen Autobahnbrücke und oberer Gewässergrenze vollständig abzugehen und von sichtbarem Müll zu befreien.
Auch wenn der gefundene Kleinstmüll vergleichsweise gering ausfiel, war die Aktion keineswegs vergeblich. Jede vermiedene Abfallansammlung – sei es ein Kunststoff-Klappstuhl oder ein einzelnes Plastikteil – trägt dazu bei, die künftige Mikroplastikbelastung unserer Gewässer, unseres Trinkwassers und unserer Fische sowie aller flussabwärts gelegenen Abschnitte zu verringern.
Es bleibt zu hoffen, dass auch die Pächterinnen und Pächter sowie Besitzerinnen und Besitzer der angrenzenden Gewässerabschnitte flussauf- und flussabwärts in regelmäßigen Abständen ähnliche Reinigungsaktionen durchführen, um die Belastung unserer fränkischen Flüsse so gering wie möglich zu halten.

Optimierungsvorschlag für zukünftige Umweltschutztage
Um die Wirksamkeit zukünftiger Reinigungsaktionen an stark baumbestandenen Gewässern zu erhöhen, wäre es sinnvoll, den Termin einige Wochen früher im Jahr anzusetzen – gegebenenfalls bereits Anfang statt Ende Oktober. Ob die Terminplanung des Fischereiverbandes hierfür flexibel ist oder langfristig festgelegt wird, können wir derzeit nicht beurteilen.

Ein herzlicher Dank gilt allen freiwilligen Helferinnen und Helfern des Umweltschutztages für ihren wertvollen Beitrag zu sauberen und intakten Uferbereichen.

Bericht und Bilder: Gabi und Stefan Debast

Bericht vom Kirchweihzug 2025

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„Rettet die Bibert“ – Save the Bibert

Unter dem Motto „Rettet die Bibert“ präsentierte unsere Stefanie Feustel in diesem Jahr den Kirchweihwagen. Mit diesem einprägsamen Slogan wollte sie das Zirndorfer Kirchweihpublikum auf die Problematik der Gewässerverschmutzung, insbesondere an unserer Bibert, aufmerksam machen. Mit großem Geschick und viel Fleiß sorgte sie gemeinsam mit ihren Helferinnen und Helfern erneut für einen gelungenen, festlich geschmückten Kirchweihwagen.

Ein herzliches Dankeschön an alle für diesen Einsatz!

Eine besondere Neuerung in diesem Jahr war die „Königskutsche“: ein von Martin Schmidt liebevoll dekorierter Eicher-Traktor. Auf dessen Ladefläche nahmen unser Vereinskönig sowie der Jugendkönig auf einer eigens montierten Bank Platz – eine großartige Idee und ein würdiger Rahmen für unsere Vereinsrepräsentanten. Nicht unerwähnt bleiben darf der zweite „Eicher“ von Georg Koppen, der in diesem Jahr den Beauftragten für das Fischereiwesen des Bezirks Mittelfranken und unser Vereinsmitglied, Bezirksrat Michael Maderer, mitführte.
Ganz besonders gefreut hat uns die rege Beteiligung unserer Mitglieder. Knapp 50 Erwachsene und nahezu die Hälfte unserer Jugendabteilung nahmen am Zug teil – ein beachtliches Zeichen der Verbundenheit. Alle zeigten Freude und Engagement, und selbstverständlich war auch für das leibliche Wohl gesorgt: Niemand musste auf dem langen Weg durch die Zirndorfer Straßen durstig bleiben. Für die kleinen Kirchweihgäste am Straßenrand gab es Süßigkeiten und Leckereien, während unsere Vereinsmitglieder nach dem Zug im Vereinsheim mit Speis und Trank versorgt wurden.
Der gesamte Kirchweihzug erwies sich als eine rundum gelungene und von der Bevölkerung mit Freude angenommene Veranstaltung. So zahlreich wie in diesem Jahr war das Publikum schon lange nicht mehr. Dies zeigt, dass wir uns in Franken unsere Traditionen nicht durch vermeintliche Gefahren nehmen lassen. Und auch wenn die Gemeinde keine finanziellen Mittel bereitstellen konnte, hat dennoch kein einziger Verein und keine einzige Organisation – trotz wegfallender Zuschüsse – auf die Teilnahme am Kirchweihzug verzichtet. *khp

Die Stadt Zirndorf, ihr Bürgermeister, der Stadtrat sowie die gesamte Bevölkerung dürfen stolz auf ihre Vereine sein.
„Klicken Sie auf das Bild, um es zu vergrößern!“

Zirndorfer Fischerfest 2025

Sommer, Stimmung und ein voller Erfolg
Zirndorf, 7. Juli 2025 – Das traditionelle Zirndorfer Fischerfest, das vom 4. bis 6. Juli 2025 im Vereinsgarten des Fischereivereins Zirndorf in der Volkhardtstraße 35 stattfand, war ein voller Erfolg.

Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen strömten zahlreiche Besucher aus Nah und Fern nach Zirndorf, um die frisch zubereiteten Fischspezialitäten und die fränkische Gemütlichkeit zu genießen. Besonders beliebt waren auch in diesem Jahr die Makrelen vom Holzkohlengrill und die frisch geräucherten Forellen, die großen Anklang bei den Gästen fanden. Aber auch das vielfältige Angebot an Fischbrötchen, Bratwürsten, Haxen und Hähnchen sorgte für zufriedene Gesichter. Für die süßen Momente zwischendurch gab es eine reiche Auswahl an Kaffee und Kuchen. Die regionalen Getränke, darunter das Zirndorfer Bier und erlesene Frankenweine, rundeten das kulinarische Erlebnis perfekt ab.

Das abwechslungsreiche Musikprogramm trug maßgeblich zur ausgelassenen Stimmung bei und lud zum Verweilen im liebevoll gestalteten Vereinsgarten ein. Die entspannte und familiäre Atmosphäre machte das Fischerfest erneut zu einem idealen Treffpunkt für Genießer, Familien und Freunde.

Der 1. Fischereiverein Zirndorf e.V. bedankt sich an dieser Stelle nochmals herzlich bei allen Helfern und Mitgliedern für ihr unglaubliches Engagement und ihren unermüdlichen Einsatz. Ohne ihre tatkräftige Unterstützung wäre die Durchführung eines so erfolgreichen Festes nicht möglich gewesen. Ihr Einsatz, oft hinter den Kulissen und über die gesamte Dauer des Festes hinweg, war entscheidend für den reibungslosen Ablauf und die Zufriedenheit der Besucher. Ein besonderer Dank gilt auch dem Wettergott, der uns an allen drei Tagen mit herrlichem Sonnenschein bescherte und somit perfekte Rahmenbedingungen schuf.

Das Fischerfest 2025 hat einmal mehr bewiesen, dass es zu den Höhepunkten im Zirndorfer Veranstaltungskalender zählt und eine wichtige Plattform für den 1. Fischereiverein Zirndorf e.V. ist, um auf den Schutz heimischer Gewässer aufmerksam zu machen. Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Jahr!
*red*

Königsfischen 2025

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Königsfischen 2025
Zum ersten Mal in der Geschichte des 1. Fischereivereins Zirndorf war beim Königsfischen am Vatertag nicht der Fischer mit dem schwersten Fisch der neue König, sondern der Fischer mit den meisten Wertungspunkten. Wie kommt das zustande? Grund ist ein neues Wertungssystem, bei dem nicht alleine das Gewicht des gefangenen Fisches die Platzierung bestimmt, sondern abhängig von der Fischart das Verhältnis von Gewicht des Fisches zu dem vordefinierten Höchstgewicht dieser Fischart. Die Formel die zur Errechnung der Wertungspunkte (Prozentpunkte) genutzt wird lautet:

Gewicht des Wertungsfisches mal 100 geteilt durch das Maximalgewicht dieser Fischart. Als Beispiel hier die Wertung des Königsfisches: 1,4 kg * 100 / 2,5 kg = 56 %-Punkte Das Ergebnis dieser Berechnung ist der Wert der in die Rangliste eingetragen wird. Unser neuer Fischerkönig Benedikt Koppen konnte sich deshalb mit einem Giebel aus der Altmühl mit 56,0 %-Punkten, vor Georg Koppen (Giebel 51,2 %-Punkten, Altmühl) und Karl-Heinz Feustel (Brachse 30,4 %-Punkte, Bibert) durchsetzen.

 Diese Form der Ermittlung des Fischerkönigs hat unserer Meinung nach mehr Angler als in den vergangenen Jahren zum Fischen ans Wasser gezogen. Es wurden dabei die unterschiedlichsten Fische zum Abwiegen gebracht und die abgegebenen Fische wurden vor allem in den ortsnahen Gewässern gefangen. Den in den letzten Jahren üblichen größten Karpfen aus der Wörnitz gab es dieses Jahr überhaupt nicht und selbst der größte gefangene Karpfen aus einem anderen Gewässer belegte mit 26,32 %-Punkten nur den vierten Platz.
Von den geschätzten 50-60 Fischern, die am Königsfischen teilgenommen haben, wurden 32 Karten abgegeben, davon konnten 22 auch einen Fisch zur Abwaage bringen. Die Beute setzte sich aus drei Giebeln, acht Karpfen, einem Hecht, fünf Brachsen, zwei Rotaugen, zwei Döbeln und einem Barsch zusammen. Das Gesamtgewicht der gefangenen Fische betrug 44,25 kg.
Bei einer Probeabstimmung bei der Monatsversammlung Anfang Juni hat sich die Mehrheit der Anwesenden für eine Beibehaltung des neuen Wertungssystems beim ermitteln des Fischerkönigs ausgesprochen. Deshalb werden wir, wenn sich keine sonstigen Probleme ergeben, dieses Bewertungssystem, mit ein paar kleinen leichten Modifikationen, auch im nächsten Jahr anwenden.
Bei der Siegerehrung wurde den drei Erstplatzierten vom Vorstand Norbert Himmer je eine Erinnerungsurkunde überreicht. Er bedankte sich bei den anwesenden Fischern auf der vollbesetzten Terrasse für die Teilnahme am Königsfischen und wünschte sich fürs nächste Jahr eine noch größere Anzahl an Vereinsmitgliedern die am Königsfischen teilnehmen, vielleicht sogar mal wieder mehr als 100 Personen.

Mit einem Dank an das Personal in der Küche (dieses Mal gab’s Schweinsbraten mit Kloß und Salat von unserem Küchenteam um Reinhard Lehe) und dem Personal hinter und vor der Theke beendete Norbert Himmer den offiziellen Teil der Veranstaltung. khp

Grundkurs im Fliegenfischen

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Grundkurs im Fliegenfischen
Pünktlich um 08:30 Uhr fanden sich alle interessierten Fliegenfischer-Neulinge zum Lehrgang am Treffpunkt im Vereinsheim ein. Nachdem unser stellvertretender Vorsitzender Karl-Heinz Petschner alle Anwesenden begrüßt und den Lehrgangsleiter sowie dessen Helfer kurz vorgestellt hatte, begann der Unterricht unmittelbar im Anschluss.
Der Grundkurs wurde – wie bereits im Vorjahr – von Heinz Michael Ebersbach geleitet. Michael ist stellvertretender Vorsitzender der Nordbayerischen Sportangler-Vereinigung Nürnberg und ein langjähriger Freund und Partner des 1. Fischereivereins Zirndorf. Da Michael diesen Grundkurs sowohl in seinem eigenen Verein als auch bereits bei uns erfolgreich durchgeführt hat, war es uns eine große Freude, ihn auch in diesem Jahr wieder als Kursleiter begrüßen zu dürfen. Er vermittelte unseren Vereinsmitgliedern die grundlegenden Techniken und Prinzipien des Fliegenfischens.
Nach einer kurzen Einführung und der Vorstellung des Tagesablaufs wurden Fahrgemeinschaften gebildet. Gemeinsam machte man sich auf den Weg zum Fußballplatz des ASV Zirndorf am Bibertwanderweg – ein Gelände, das uns der Verein freundlicherweise für das Training zur Verfügung stellte.
Sobald alle Teilnehmer mit einer Fliegenrute ausgestattet waren, begann Michael mit der Erklärung der grundlegenden Wurftechniken. Bei den praktischen Übungen wurde er tatkräftig von Ludwig Jany unterstützt, ebenfalls Mitglied der Nordbayerischen Sportangler-Vereinigung. In diesem Jahr stand den Teilnehmern auf dem weitläufigen Sportplatz ausreichend Platz zur Verfügung, sodass alle gleichzeitig und nebeneinander ihre ersten Würfe üben konnten. Jeder Teilnehmende erhielt individuelle Anleitung, und im Laufe des Trainings war bei den meisten eine deutliche Verbesserung der Technik zu beobachten.
Nach zwei bis drei Stunden intensivem Üben machten sich bei einigen bereits erste Beschwerden in den Handgelenken bemerkbar. Daher wurde das Training beendet und die Gruppe kehrte ins Vereinsheim zurück. Dort wartete bereits das Mittagessen – "Saure Zipfel", zubereitet von unserem stellvertretenden Vorsitzenden K.-H. Petschner – auf die erschöpften, aber motivierten Kursteilnehmer.
Gestärkt wurde der Kurs anschließend mit dem theoretischen Teil fortgesetzt. Michael erläuterte, wie eine Fliegenrute korrekt zusammengestellt wird, welche Schnurarten es gibt und für welche Techniken diese jeweils geeignet sind. Darüber hinaus erklärte er das sachgerechte Verknüpfen der Schnüre und Fliegen sowie die Vielfalt an Kunstfliegenarten und deren Anwendung zur erfolgreichen Fischerei.
Nach dem theoretischen Teil wollte Michael den Teilnehmern demonstrieren, wie man mit der Fliegenrute direkt am und im Wasser arbeitet. Die Gruppe begab sich daraufhin gemeinsam zur Bibert. Michael, bereits in Watstiefeln, positionierte sich auf der Sandbank unterhalb der Schneiderbrücke und präsentierte von dort aus eindrucksvoll seine Wurftechniken. Den auf der Brücke versammelten Lehrgangsteilnehmern zeigte er, wie ein geübter Fliegenfischer gezielt jede beliebige Stelle im Fluss anwerfen kann – auch unter erschwerten Bedingungen wie überhängenden Ästen oder Seitenwind.
Alle Anwesenden waren sichtlich beeindruckt von der Präzision und Eleganz seiner Würfe. Mit dieser anschaulichen Vorführung und dem Hinweis, dass nur regelmäßiges Üben zur Meisterschaft führt, endete der diesjährige Grundkurs im Fliegenfischen.
Wir bedanken uns herzlich bei Michael Ebersbach und Ludwig Jany für ihr großes Engagement und die Zeit, die sie uns unentgeltlich zur Verfügung gestellt haben. Solche gelungenen Veranstaltungen zeigen, dass vereinsübergreifende Zusammenarbeit im Sinne der Anglergemeinschaft möglich und wertvoll ist.
khp


Bayerisches Fischereigesetz

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VORWORT
Mit dem Inkrafttreten des „Fischereigesetzes für das Königreich Bayern“ am 1. April 1909 begann eine neue Ära für die Fischerei in Bayern. Das Gesetz, verkündet von Prinzregent Luitpold, legte den Grundstein für die heutige Rechtslage der bayerischen Fischerei und hat sich über die Jahrzehnte hinweg als tragfähige Grundlage bewährt. Das Bayerische Fischereigesetz (BayFiG) und die entsprechende Ausführungsverordnung (AVBayFiG) wurden im Laufe der Jahre mehrfach angepasst und weiterentwickelt. Dabei hatte der Vorläufer des Landesfischereiverbands, der Bayerische Landes-Fischereiverein, schon 1908 und in den folgenden Jahren maßgeblichen Einfluss auf die Gesetzgebung. Dieser kontinuierliche Austausch mit Exekutive und Legislative und das nachhaltige Engagement des Verbands machen ihn auch heute zu einem wichtigen Partner und kritischen Begleiter der fischereirechtlichen Entwicklung in Bayern.
Auch mit der neuesten Fassung des Bayerischen Fischereigesetzes, die am 1. Januar 2025 in Kraft getreten ist, bleibt das Gesetz ein unentbehrliches Fundament für die Ausübung der Fischerei in Bayern und den Schutz und die nachhaltige Nutzung der Fischbestände im Freistaat.
Durch die Novellierung haben sich umfassende Änderungen ergeben. Ein Hauptanliegen war es, Verwaltungsprozesse zu erleichtern und Bürokratie abzubauen. Der nachfolgende Überblick über die wesentlichen Änderungen, verfasst von den neuen Herausgebern des Kommentars zum Bayerischen Fischereigesetz, Dr. Lucia Rüth und Dr. Sebastian Hanfland, soll Ihnen den Einstieg in die neuen Regelungen erleichtern.
Die Verantwortung der Fischerei, funktionsfähige Lebensräume für Fische und andere Wasserorganismen zu erhalten und zu entwickeln, bleibt unsere gemeinsame Aufgabe. Dies wird durch die gesetzlich verankerte Hegepflicht sichergestellt, die im Rahmen von Arten- und Gewässerschutzprojekten umgesetzt wird. Der Landesfischereiverband Bayern, seine Bezirksfischereiverbände und die Fischereivereine werden sich auch künftig mit aller Kraft für den Schutz der Gewässer und den Erhalt der Fischbestände in Bayern einsetzen.
Die vorliegende Neuauflage der Sammlung von Gesetzestexten und Verwaltungsvorschriften gibt einen umfassenden Überblick über die aktuelle Rechtslage im Freistaat. Diese Broschüre soll für jeden Fischer in Bayern ein kompaktes Nachschlagewerk sein, damit er stets die maßgeblichen Regelungen und Bestimmungen bis hin zu den gültigen Schonzeiten und Schonmaßen zur Hand hat. *** Weiter Lesen ***

Axel Bartelt Präsident Landesfischereiverband Bayern e.V.

Betreff: „Kanukonzept“

Offener Brief an Herrn Oberbürgermeister Dr. Jung, Herrn Landrat Obst, die Damen und Herren des Fürther Stadtrats sowie die Stellungnahme des Landratsamts Fürth und der Stadt Fürth


Pressemitteilung / Offener Brief / Stellungnahme

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Dr. Jung, sehr geehrter Herr Landrat Obst, sehr geehrte Damen und Herren des Fürther Stadtrats

Betreff: Umsetzung „Kanukonzept“: Erlass einer Verordnung zur Regelung des Gemeingebrauchs der Flüsse Rednitz, Pegnitz und Regnitz

Stellungnahme Landratsamt Fürth

Sehr geehrter Herr Petschner, sehr geehrte Herren,

vielen Dank für Ihr Schreiben vom 18.11.2024 betreffend das Kanukonzept bzw. die Ge­ meingebrauchsverordnung der Städte Fürth und Nürnberg.

Die Städte Fürth und Nürnberg haben in Kooperation für die Gewässer Rednitz, Pegnitz und Regnitz ein Konzept für eine nachhaltige und umweltverträgliche Freizeitnutzung mit kleinen Wasserfahrzeugen ohne eigene Antriebskraft (,,Gewässerbefahrungskonzept") erarbeitet. Darauf aufbauend soll der Gemeingebrauch dieser Gewässer mittels Verord­nung geregelt werden.

Stellungnahme Stadt Fürth

Sehr geehrter Herr Petschner, sehr geehrte Herren,

Herr Oberbürgermeister Dr. Jung hat mir Ihr Schreiben vom 18.11.2024 zur Prüfung und Beantwor­ tung zugeleitet. Für Ihren Einsatz für unsere Gewässerfauna darf ich Ihnen zunächst unser beider Dank aussprechen.

Wir teilen Ihr Anliegen, den Naturraum an Rednitz, Pegnitz und Regnitz in seiner Gesamtheit zu schützen und seine Artenvielfalt in und an den Gewässern für künftige Generationen zu bewahren. Aus diesem Grund haben wir uns (gemeinsam mit dem Umweltreferat der Stadt Nürnberg) den Um­ gang mit der Kanu- und sonstigen Bootsnutzung nicht einfach gemacht, sondern in einem aufwändi­ gen Prozess differenzierte Regelungen und Maßnahmen erarbeitet, um etwaige Beeinträchtigungen durch Gewässerbefahrungen künftig möglichst zu verhindern bzw. zu minimieren.

1.FVZ

Der 1. Fischereiverein Zirndorf führt jedes Jahr einen erfolgreichen Ausbildungskurs zum Erwerb des staatlichen Fischereischeins durch. Das für die staatliche Prüfung erforderliche Wissen wird Ihnen in unserem Kurs von erfahrenen Ausbildern vermittelt.